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[BEAUTY] Gesunde und lange Haare – Ernährung, Pflege und Co.

September 08, 2016Joana TheBlondeLion


Richtige Ernährung und Pflege für gesunde lange Haare

Schon oft habe ich von euch Fragen zu meiner Haarpflege bekommen - "wie sind deine Haare so gesund?" "Wie hast du es geschafft sie trotz regelmäßigem Blondieren so lange wachsen zu lassen?". Genau darüber habe ich mir die letzten Wochen Gedanken gemacht, ein bisschen für euch Hintergrundinformationenen recherchiert, meinen Friseur ausgequetscht und möchte euch heute meinen persönlichen Guide für gesunde und lange Haare zeigen.

Unsere Haarlänge ist schon vor der Geburt festgelegt und kann nicht verändert werden. Das wusste ich bis vor kurzem auch nicht! Allerdings können wir nachhelfen, unsere vorbestimmte Haarlänge zu erlangen. Da diese genetische Haarlänge in den meisten Fällen gar nicht erreicht wird, liegt es an uns, mit der richtigen Ernährung und Lebensweise und mit viel Pflege, nachzuhelfen. So können unsere Haare länger wachsen, stabiler sein und zudem gesünder aussehen. Vor allem die Stabilität ist meiner Meinung nach ein entscheidender Faktor für lang wachsendes Haar.

Die richtige Ernährung für eure Haare

Da die Haare innen beginnen zu wachsen, gilt es auch sie als erstes von innen zu pflegen. Eine abwechslungsreiche und vitaminreiche Ernährung spiegelt sich so nämlich auch in den Haaren wider. Legt viel Wert auf hochwertige Eiweiße wie in Nüssen und Fisch, auf gesunde Fette wie in Avocados und wertvolle Kohlenhydrate zum Beispiel aus Vollkornprodukten. Vor allem meine Eiweißzufuhr habe ich die letzten Jahre versucht zu steigern und hier in jedem Bereich positive Auswirkungen gemerkt - nicht nur bei der Stabilität der Haare! Besonders wichtig ist es, immer viel zu trinken und so den Körper hydriert zu halten. Denkt daran, dass sich ein Diätwahn negativ auf Körper und Haare auswirkt. Durch eine Mangelernährung werden die Haare brüchig, dünn und fallen sogar vermehrt aus. Um euch einen Überblick zu verschaffen, ob ihr im Alltag z.B. genügend Eiweiß zu euch nehmt, kann ich euch Ernährungs-Tracking-Apps wie Lifesum sehr empfehlen - über ein paar Wochen eure Essgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen reicht schon, um die Mämgel festzustellen.

Alkohol solltet ihr auch am besten gar nicht oder nur in Maßen trinken und das Rauchen sollte natürlich generell kein Thema sein. Am Anfang des Studiums habe ich durch unzählige Parties gemerkt, wie es meinen Haaren und auch meiner Haut immer schlechter ging - deshalb trinke ich mittlerweile eigentlich nie mehr harten Alkohol oder Longdrinks. Ab und an Wein oder Cocktails mit den Mädels gönne ich mir aber bei einem schönen Event gerne!
Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt sich somit auch positiv auf Haut und Haare aus, weshalb es dem gesamten Körper gut tut, etwa zweimal die Woche Joggen zu gehen oder das Fitnessstudio aufzusuchen.

Pflege macht das Haar stabil

Kein Haar wächst, wenn es nicht auch richtig gepflegt wird. Besorgt euch zuerst ein Shampoo, welches auch auf euer Haar abgestimmt ist. Ist das Haar zum Beispiel trocken und fühlt sich rau an, kann ein Feuchtigkeitsshampoo helfen. Um das Haar in eine zusätzliche Schutzschicht zu hüllen, kann bei jeder Haarwäsche ein Conditioner verwendet werden. Dieser macht das Haar außerdem um einiges besser kämmbar und verhindert so unnötigen Haarverlust. Ungefähr einmal die Woche könnt ihr euer Haar mit einer Haarmaske pflegen, um es mit Nährstoffen zu versorgen. Ich mag die Produkte von Remington speziell für blondes Haar besonders gerne.

Nach der Dusche solltet ihr unbedingt vermeiden, euer Haar wie wild trocken zu rubbeln. Gerade im nassen Zustand ist die Haarstruktur besonders empfindlich und die Haare reißen und brechen schnell. Drückt daher sanft mit dem Handtuch das Wasser aus den Haaren und entwirrt das Haar anschließend mit einem grobzinkigen Kamm.

Die Haare gesund stylen

Am schonendsten ist es natürlich, einfach zu warten, bis die Haare von selbst getrocknet sind. Deshalb wasche ich meine Haare auch immer abends und lasse sie über Nacht im Zopf trocknen. Da das aber meist ziemlich lange dauert, greifen die meisten wahrscheinlich zum Föhn. Wenn ihr die Haare föhnt, nutzt die geringste Hitzestufe und verwendet am besten zusätzlich dennoch einen Hitzeschutz. Hitzeschutz gibt es zum Sprühen oder zum Einkneten - ich bevorzuge letzteres, da es bei mir gefühlt einfach mehr Schutz gibt. Stylinggeräte wie Glätteisen und Co. sind zwar generell nicht zu empfehlen, da sie die Haare langfristig strapazieren. Allerdings verwende ich ein Glätteisen trotzdem beinahe jeden Tag - mit dem richtigen Hitzeschutz und einer niedrigen Temperatur (vor allem bei hellen Haaren!) klappt das aber gut. Verwendet solche Geräte nur so oft wie nötig und immer nur in der Kombination mit Hitzeschutz. Meine Stylingroutine mit Föhn, Glätteisen und Co nd verwendete Produkte könnt ihr übrigens in diesem Haarpflege-Post von letztem Jahr sehen.
Für Fans von offenen Haaren gibt es eine gute Nachricht, denn dies ist die gesündeste Variante, seine Haare zu tragen. Strenge Zöpfe oder wuschelige Dutts strapazieren die Haare und sind vor allem in Verbindung mit einem Metallelement im Haargummi ziemlich schädigend. Da ich niemals auf lockere Dutts oder Zöpfe verzichten möchte, sind Invisibobbles oder Haargummis ohne Metallteil eine schonende Lösung.
Ihr seid wie ich mit eurer natürlichen Haarfarbe nicht zufrieden? Nach etlichen Selbstfärbeversuchen, bei denen meine Haare zwar wie gewünscht hellblond wurden, aber dafür auch immer kaputter, geht es heute nur noch in Friseurhände. Alle 3-4 Monate lasse ich vom Friseur mir blonde Ganzkopfsträhnen setzen und danach auch die passende Pflege verpassen, dass die Haare durch die Blondierung nicht so sehr geschädigt werden.

Zuletzt ist dazu zu raten, die Spitzen etwa alle zehn Wochen um ein kleines Stück kürzen zu lassen, damit sie gesund wieder weiter wachsen können. So wachsen eure Haare mit ein wenig Geduld schneller über die ewige Schulterlänge heraus, auch wenn ihr sie wie ich alle 3 Monate blond strähnt.  Wie schnell die Haare wachsen und wie lang sie werden, könnt ihr natürlich nur beeinflussen, aber nicht entscheiden. Jeder Mensch ist anders und so kann es auch sein, dass es trotz der Bemühungen mal nicht mit den Haaren klappt. In der heutigen Zeit können aber auch echte Problemhaare dezent und natürlich aufgefüllt werden. Auch ich hatte schon einmal Clip-in Extensions, als ich meine geschädigten Haare recht kurz abgeschnitten habe und auf langes Haar nicht verzichten wollte. Meine waren damals von Verlocke und dort findet ihr auch hilfreiche Informationen zu dem Thema.

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2 Kommentare

  1. Das sind echt gute Tipps, allerdings bin ich seit ca. 3 Jahren überhaupt nicht mehr zufrieden mit meinen Haaren. Angefangen hat alles mit meiner Gewichtsabnahme von 23kg. Vorher war es glatt, glänzend und voll. Heute ist es relativ dünn, stohig und kaum zu bändigen. Das Ganze, obwohl ich viel mehr Wert aus gute Ernährung lege und nur noch jeden 2-3. Tag glätte.
    Ist mir wirklich ein Rätsel. Beneide dich echt!

    Liebst, Colli
    Mein Beautyblog - tobeyoutiful

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  2. Ein schöner Bericht und deine Haare sind wirklich toll. Ich lasse meine auch nur noch vom Friseur färben (das ist wirklich besser) und nehme immer einen Conditioner. Haarmasken benutze ich inzwischen auch regelmäßig und seit Weight Watchers klappt es auch mit der gesünderen Ernährung wunderbar :) Ich denke, dass deine Tipps wirklich helfen.

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